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Mountainbiken bei BIKE24 – Make Trails Better

Mountainbiken heißt, sich mit einem Fahrrad schnell im anspruchsvollen Gelände fortzubewegen. Wobei schnell und anspruchsvoll relativ sind. Was vor Jahren noch ein Downhill-Kurs war, ist dank Vollfederung heute eine Down-Country-lastige XC-Strecke mit Sprüngen und Drops. Du möchtest auch mountainbiken, doch vieles ist neu und unverständlich? Das können wir gut verstehen, weshalb wir dir einige MTB-Disziplinen und Ausrüstungsgegenstände genauer vorstellen wollen. Aber auch wenn du bereits wild über die Enduro-Trails shreddest, haben wir einige Highlights für dich in petto. 

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Was macht die Faszination des Mountainbikens aus?

MTB Bunny-Hops machen einiges möglich!

Wolltest du bei einer Wanderung durch den heimischen Wald schon immer mal wissen, was hinter dem nächsten Hügel liegt? Oder reizt es dich, mit eigener Kraft Wälder, Gebirge, Wiesen und Täler zu erkunden? 

Doch zum Wandern oder Joggen werden die Strecken oft einfach zu lang oder zu anspruchsvoll. Wie wäre es dann mit dem Fahrrad? Auf den unbefestigten Wegen und steilen Pfaden wirst du mit einem normalen Fahrrad wahrscheinlich schnell an die Grenzen des Fahrbaren stoßen. Diese Erfahrung machte auch eine Gruppe von jungen, visionären US-Kaliforniern in den frühen 1980 er Jahren. Und sie entwickelten einen ganz eignen Typ Fahrrad fürs Gelände – das Mountainbike! Seit jeher hat der Ur-Typ des Mountainbikes viele Evolutionsstufen durchlaufen, doch einige Hauptmerkmale sind erhalten geblieben: stark profilierte, voluminöse Stollenreifen, ein breiterer Lenker und eine stabile Rahmenkonstruktion. Anders sieht es in Sachen Rahmenmaterialien, Fahrwerk, Schaltung und Laufräder aus. Hier bestimmen vollgefederte Rahmen (Fullys) aus modernsten Leichtbaumaterialien wie Carbon, ausgeklügelte Technologiehighlights wie Elektronik-Schaltungen und die Laufradgrößen 27,5 und 29" mittlerweile in vielen Disziplinen das Bild. Noch böhmische Dörfer für dich? 
Unter dem Motto Make Trails Better erfährst du hier alles aktuell Wichtige rund um das Thema.

Folgende Schwerpunkte erwarten dich:

Was willst du mit deinem Bike machen?

Doofe Frage, natürlich mountainbiken! Doch damit auf deine Motivation, in die Pedale zu treten, nicht bald Ernüchterung folgt, ist es sinnvoll, wenn du dir Gedanken über den zukünftigen Einsatzbereich und deine Ansprüche beim Mountainbiken machst.
Der Einsatzbereich richtet sich nach dem Gelände und den technischen Herausforderungen. Bei der Frage nach deinen Ansprüchen geht es darum, wie du mountainbiken möchtest. Ist es dir wichtig aus eigener Kraft den Uphill zu bezwingen oder ist für dich auch ein E-MTB interessant? Sollen die unter Mountainbikern als Trails bezeichneten Wege und Pfade sehr anspruchsvoll oder steil sein? Willst du das Mountainbike-Fahren als Sport betreiben, genussvolle Touren durch die Natur auch abseits befestigter Wege erleben oder möchtest du Pfade nehmen, die sonst kaum ein Mensch betritt?

Die verschiedenen MTB-Einsatzbereiche

Als erste Disziplinen möchten wir euch Cross Country vorstellen. XC-MTB bedeutet im klassischen Sinne schnellstmöglich einen geländelastigen Kurs mit einem bunten Mix aus Flachstücken, steilen Anstiegen und teils anspruchsvollen Abfahrten zu meistern. Künstlich gebaute Sprünge sind nicht auf diesen Strecken zu finden, Drops bzw. Stufen können aber durchaus vorkommen. Cross Country ist eher eine leistungsorientierte MTB-Disziplin, was speziell im Cross Country Race und der längeren Form Marathon zum Ausdruck kommt. Gefahren wird im XC häufig mit leichten Hardtails, die maximalen Vortrieb ermöglichen, aber in Sachen Federweg bzw. Komfort eher minimalistisch gehalten sind. Werden die Strecken stellenweise doch anspruchsvoller, kannst du auch zu einem modernen Down-Country Fully greifen.
Wenn du jetzt schon heiß drauf bist mit einem Cross Country Mountainbike Bestzeiten aufzustellen, lies hier weiter.

Für dich steht vor Leistung mehr der Spaß im Vordergrund und dein zukünftiges MTB soll sowohl auf technischen Gebirgs-Trails als auch auf deinen Hometrails überzeugen? Dann wirst du dich höchstwahrscheinlich im Trail- bzw. All-Mountain-Bereich zuhause fühlen. Die dafür eingesetzte neuste Generation von Trail bzw. All-Mountain Bikes sind wahre Tausendsassas. Sie überzeugen im Flachland, beim Klettern im Uphill – als E-MTB auch mit Motorunterstützung – sowie im moderat steilen Downhill-Gelände.  Dies wird möglich dank Vollfederung mit um die 130 mm Federweg und einem dennoch niedrigen Gewicht. Dabei laden sie dich dank Trail-Geometrie stets zum Spielen ein und schrecken auch nicht vor Sprüngen und Drops zurück. In unserer Trail-/ All-Mountain-Themenwelt erfährst du weitere Details, warum ein Trail-Hardtail eine gute Alternative sein kann und worauf es neben dem Bike noch ankommt.

Getreu dem Motto: "Steiler wirds nicht" und "Nur fliegen ist schöner" fahren Gravity Mountainbiker bergab fast immer am Limit. Wenn auch du die grenzlose Freiheit des Mountainbikens nicht nur am Boden erleben willst, bist du im Bereich MTB-Enduro und Downhill genau richtig. Beim Enduro-Mountainbiken kannst du in sehr fordernden Uphill-Passagen deine Kondition unter Beweis stellen, um anschließend in hindernisreichen und steilen Downhill-Passagen wieder gen Tal zu fliegen. Eine knallharte Berg- und Talfahrt auf schmalen, ausgesetzten Singletrails, die meistens mit Steinen verblockt oder überwurzelt sind. Darf es noch etwas härter und adrenalinreicher sein? Dann ist  das Downhill-Bike genau das richtige für dich. Mit einem Shuttle oder Lift gehts rauf auf den Berg und dann erwarten dich Strecken die meist das Non-Plus-Ultra in Sachen Gefälle, Sprunghöhen und Bodenbeschaffenheit darstellen. Damit dies möglich ist haben die extra stabilen Bikes jede Menge Federweg (bis zu 200 mm), noch aggressiver profilierte Reifen und extra breite Lenker (bis 800 mm). Von nun soll es für dich nur noch eine Richtung geben und die lautet: bergab? Dann schau gleich auf unserer Themenseite vorbei.

Es muss nicht immer die Oberklasse sein. Weiterhin ist für Wahl der richtigen Modell-Variante ausschlaggebend, wie viel und auf welchem Level du fährst. Möchtest du gerade mit dem MTB-Fahren beginnen, bist du mit einem Einstiegs- bis Mittelklassemodell, bei dem Haltbarkeit vor Gewicht und Leistung geht, gut beraten. Später ist es dann natürlich auch kein Problem mit MTB-Tuning Parts deinem Bike ein Upgrade zu verpassen. Bist du hingegen ein echter Vollblut-Mountainbiker oder hast Rennambitionen, lohnt es sich für maximale Erfolge und damit du auch auf Gravity-lastigen Strecken die Limits ausloten kannst, ordentlich in Sport und Hobby zu investieren. Die Top-Modelle der MTB-Hersteller bieten meistens ein Rundum-sorglos-Paket, bei dem alles optimal abgestimmt ist. Sie sind besonders leicht und dennoch superstabil, bieten höchste Schaltpräzision, butterweich laufende Lager und ein Fahrwerk, das alles glattbügelt.

MTB Kategorien Infografik Übersicht

Was ist das Spezielle an Damen-MTBs?

#GirlsRideToo – Auch beim Mountainbiken gehören die Zeiten, in denen Sport und Hobby eher eine Männerdomäne waren, zum Glück längst der Vergangenheit an. Die Mädels zeigen den Jungs in allen Disziplinen schon längst, wo der Hammer hängt. 
Damit auch du bald dazu gehörst, solltest du unter Umständen über ein spezielles Damen-MTB nachdenken. Mountainbikes für Damen sind im Gegensatz zu Herren bzw. Unisex-Modellen häufig in besonders kleinen Rahmengrößen erhältlich. Weiterhin sind Rahmenform und Fahrwerk speziell auf Gewicht und Körperproportionen abgestimmt. Was die Fahrradteile betrifft sind alle Kontaktpunkte auf die frauliche Anatomie angepasst. Styles for Smiles – An Damen MTBs bestimmen eher schicke Spektralfarben das Bild oder setzen angenehme Akzente. In unserer Damen-MTB Themenwelt haben wir alles zusammengestellt, was SIE für maximalen Trailspaß braucht!

Eine große Auswahl an Hardtails und Fullys ist speziell auf Frauen zugeschnitten

Mountainbiken mit Kindern – Share the Stoke!

Bewegung an der frischen Luft ist gesund und Mountainbiken einer der besten Wege die Heimat zu erkunden. Was liegt dann also näher, als allein die Natur zu erkunden? Natürlich gemeinsam neue Wege auf einer MTB-Tour kennenzulernen und die Leidenschaft zu teilen. Zwei wichtige Voraussetzungen sind natürlich ein Kinder-MTB mit der richtigen Rahmen- und Laufradgröße und ausreichend Schutzbekleidung. Diese und was an Ausrüstung noch alles sinnvoll ist, findest du gut strukturiert auf unserer Kinder-Themenseite. Denn früh übt sich, wer mal Mama und Papa überholen will!

Die passende MTB-Rahmengröße

Die Entscheidung für ein bestimmtes Modell ist gefallen. Nur noch die richtige Rahmengröße wählen, in den Warenkorb legen und ab zum Check-out. Doch die Wahl der richtigen Rahmengröße ist manchmal schwieriger als gedacht. Wie du die für dich optimale Rahmengröße ermittelst erfährst du hier: Die richtige Rahmenhöhe

MTB-Helme – Halbschalen, Full-Face und mehr

Du hast dich für ein MTB entschieden, herzlichen Glückwunsch! Doch bevor es auf die erste Trail-Runde gehen kann gilt: Safety First! Und das fängt ganz klar beim MTB-Helm an. Doch welcher ist der Richtige?

Prinzipiell kannst du dich wie bei der Auswahl deines Bikes auch beim Helm nach dem Einsatzgebiet richten. MTB-Helme für Cross-Country sind eher leichte, sehr gut belüftete Halbschalen-Helme, die oft ohne Visier auskommen. Sind anspruchsvolle Gebirgs-Trails dein Terrain, passt ein Trail-/ All-Mountain-Helm wohl eher zu dir. Im Gegensatz zu den XC-Vertretern besitzen sie eine am Hinterkopf weiter heruntergezogene Schale und ein ordentliches Visier. Dieses schützt Augen und Gesicht auch in der Flugphase. Je mehr du im Gelände bikest, desto mehr wirst du feststellen, dass die Einsatzbereiche fließend ineinander übergehen können. Ähnlich ist es auch bei der Helmwahl, bei der außerdem der persönliche Geschmack noch eine Rolle spielt. So fahren manche Enduro Piloten einen Fullface-Helm samt Goggle und andere Trail-Halbschale und Fahrradbrille. Technologisch haben sich die Helme auch massiv weiterentwickelt. Neben zusätzlichen Sicherheitsfeatures – MIPS Aufprallschutz und Koroyd Honeycomb lassen grüßen – bieten sie auch praktische Gimmicks wie modulare Kinnbügel oder integrierte Funksysteme. Ein Fullface-Helm bietet durch seinen schützenden Kinnbügel noch mehr Sicherheit. Spätestens wenn du ernsthaft Downhill fahren willst, ist ein Fullface-Helm mit Goggle Pflicht und weitere Schutzbekleidung äußerst empfehlenswert. Mehr zum Thema Bekleidung zum Mountainbiken erfährst du jetzt.

Fahrrad-Helm und Brille sollten gut ausgewählt werden!

Die für alle Situationen passende Bekleidung

Was zieh ich nur an? Diese Frage stellen sich allen Mountainbiker*innen. Bei der Wahl der richtigen Bekleidung geht es schon länger nicht mehr nur um die reine Funktionalität. Das ganze Set aus MTB-Hose, Trikot, Handschuhen, Brille, Socken, Schuhen und natürlich Bike muss für viele ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Empfehlenswert ist je nach Tourenlänge auch noch ein natürlich optisch passender Bike-Rucksack. Bei der Farbwahl sind die Gemüter gespalten, teils gedeckte Farben mit kleinen Akzenten oder voll auf die 12 mit knalligen Spektralfarben. Aber auch technologisch weiß die bunte Außenschicht zu überzeugen. Dank Funktionsmaterialien wie Softshell, Hardshell oder beschichtete Textilien wirst du wirksam gegen Wind, Nässe und Kälte geschützt und kannst das ganze Jahr über Mountainbiken. Hinsichtlich des Schnitts sind bei XC- und Marathon-Fahrern aerodynamisch enganliegende Trikots und auch Spandex-Trägerhosen häufig vertreten. Trail-, All-Mountain- und Enduro-Fahrer hingegen setzen häufig auf eher locker-geschnittene MTB-Shorts und Shirts bzw. Pants und Longsleeves. Die Hardcore-Fraktion der Downhiller und Freerider mag es obenherum besonders weit und auch im Sommer unten herum eher lang – damit Abschürfungen vermieden werden. 
Ein besonders wichtiger Bekleidungsteil ist die Hose, da sie stets mit dem MTB in Kontakt ist. Moderne Trail-Hosen kombinieren einen komfortablen, lässigen Schnitt mit wichtigen Features wie eine herausnehmbare Innenhose mit Sitzpolster. Anders als ihre enganliegenden XC-Pendants bieten sie fast immer Reißverschlusstaschen.
Da man im Gebirge nie weiß, ob das Wetter umschlägt, sind eine Regenjacke und Regenhose auf längeren Touren Gold wert. Zählst du außerdem zu den beinharten Ganzjahres-Bikern sind Base-Layer im besten Fall aus Merino-Wolle eine optimale Basis für dein Multi-Layer-Outfit. 
Meistens sind die MTB-Shorts und Hosen auch extra weit geschnitten, damit für Protektorenunterhose und Knieschoner genügend Platz bleibt. Bei der Oberbekleidung sieht es in Sachen Schnitt etwas anders aus. Normale Bike-Shirts ob mit kurzen oder langen Ärmeln sitzen zwar etwas lockerer, sind aber noch nicht für das Tragen von Protektorenwesten oder Rückprotektoren optimiert. Perfekt integrieren lassen sich diese erst unter die weiten DH-Outfits. Um den Hals wird außerdem oft noch ein Neck-Brace für maximalen Genickschutz im Fall der Fälle getragen.

Zu guter Letzt noch die Frage: Worauf stehst du – Flat- oder Klickpedale? Klickpedale ermöglichen eine effizientere Kraftübertragung und mehr Kontrolle. Flatpedale sind mit allen Schuhen kompatibel und bieten eine einsteigerfreundliche Benutzung. Hast du dich entschieden kannst du aus den Vollen der riesigen Auswahl an Klick-Schuhen und Flatpedal-Sneakern schöpfen.

MTB-Teile für mehr Leistung, Ergonomie, Leichtbau und Haltbarkeit

Du besitzt bereits ein oder mehrere MTBs und willst eine bessere Performance aus deinen Bikes herausholen, weil dir z. B. deine Freunde häufig davonfahren? Dann haben wir alles, was du dafür brauchst – von leichten über ergonomische bis hin zu besonders haltbaren MTB-Parts. Bestimmt fragst du dich, womit du als Erstes anfangen solltest. Wir haben alle wichtigen Upgrade-Parts für dich nach dem Verbesserungspotenzial geordnet: Laufräder und Reifen, Fahrwerk, Schaltung und natürlich die Bremsen. Zum Schluss gehen wir noch kurz auf die Ergonomie am MTB ein.

Laufräder

Neue 27,5" oder 29" Laufräder bieten vor allem bei Komplettbikes aus dem Einstiegs- und Mittelklassebereich den größten Tuning-Effekt. Dank Leichtbaumaterialien wie Aluminium an Nabe und Felge oder gar Carbonfelgen kann die rotierende Masse effektiv gesenkt werden. Die Folge: Du beschleunigst mit deinem MTB spritziger und besonders im Up-Hill profitierst du vom geringeren Gesamtgewicht. Wenn du dabei das gesamte Leichtbauportfolio ausreizen willst, kommst du am eher preisintensiveren Carbon nicht vorbei. In manchen Fällen kannst du so bis zu 500 g einsparen. Ein weiterer Nebeneffekt des Laufrad-Upgrades ist meistens eine breitere Felge, die den Betrieb von Reifen mit weniger Luftdruck für mehr Traktion und Komfort ermöglichen. Das Felgenbreiten-Barometer zeigt übrigens eindeutig nach oben. Für XC ist heutzutage eine 25 mm Felgeninnenbreite fast schon Standard. Im Trail/ All-Mountain und Enduro-Bereich gibt man mit satten 30 mm und mehr Komfort und Laufruhe den Vorzug – auch mit den Optionen auf Plus und Semi-Plus. 'Mehr Maulweite' macht auch vor klassischen Disziplinen nicht halt und so setzen sich auch im Downhill Maulweiten um 30 mm immer mehr durch. Ein weiteres Plus ist Tubeless-Kompatibilität, welche ab Werk leider nicht immer Standard ist. Beim Kauf ist es wichtig, dass du auf die richtige Laufradgröße – 26", 27,5" (650B) oder 29" – und den passenden Einbaustandard z. B. Schnellspanner, Steckachse oder Boost-Steckachse achtest.

Reifen

Mit neuer Mountainbike Bereifung rollt es sich meistens besser.

Apropos: Die Umstellung auf Tubeless zählt zu den Upgrade-Maßnahmen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Sind Reifen und Felgen an deinem Bike bereits Tubeless-Ready brauchst du nur noch die Dichtmilch, Tubeless-Ventile und Felgenband, um in den Genuss eines effizienteren Rollverhaltens, bei dennoch mehr Grip, einer besseren Dämpfung und Pannenschutz – kleine Löcher werden von selbst gedichtet – zu kommen. 
Neben dem möglichen Tubeless-Betrieb bieten neue MTB-Reifen auch noch mehr Möglichkeiten zur Leistungsverbesserung. Du kannst nämlich neben der Größe (26", 27,5" und 29") das für deinen Einsatzbereich passende Modelle wählen. Zwei Beispiele: Fährst du eher auf feuchten und weichen Böden sollten Gummimischung, Stollenprofil und Größe darauf angepasst werden. Bist du eher auf harten aber mit spitzen Steinen übersäten Böden unterwegs, braucht es für ein gutes Vorankommen eher flachere, etwas enger stehende Stollen und einen guten Durchschlagschutz. Weiterhin ist die neue Bereifung meistens dank faltbaren Wulstkern auch leichter, was dich auf dem Trail noch etwas mehr nach vorn bringt.

Federgabel und Dämpfer

Als Nächstes stellen wir dein Fahrwerk, also Federgabel und beim Fully den Hinterbaudämpfer auf den Prüfstand. Ob für Enduro, Trail oder Downhill: Mit einer steiferen, federwegstarken Gabel und einem individuell abstimmbaren Dämpfer mit feinstem Ansprechverhalten und geringem Gewicht wirst du dein Mountainbike oder E-MTB auf dem Trail kaum wiedererkennen. Die Nachrüstoptionen sind häufig mit gewichtssparenden Luftfedern ausgestattet und besitzen besser einstellbare Dämpferkartuschen, um z. B bei längeren Transferstücken oder Berganfahrten nicht wertvolle Energie zu verlieren. Weiterhin sind alle ineinandergleitende Teile wie Dichtungen auf weniger Reibung optimiert, was die Losbrechkraft und somit das Ansprechverhalten bei feinen Schlägen verbessert. Gabel und Dämpfer deines Mountainbikes sind noch nicht so alt, aber du möchtest dennoch mehr Leistung aus deinem Fahrwerk holen? Mit einer Tuning-Luftfeder für die Gabel oder einer leichteren, progressiven Stahlfeder ist das problemlos möglich. Noch die geeignete Federhärte wählen und die richtige Zahl an Spacern in die Luftkammer der Gabel und du kannst dich sorgenfrei in Sprünge und Drops stürzen, während dein Bike beim Trail-Surfen optimalen Bodenkontakt hält. Besonders Trail und Enduro MTB-Fahrer lieben es auf ihren Touren die Berge zu bezwingen und sich dann in die Abfahrten zu begeben. Doch mitunter ist speziell im Downhill der Sattel eher im Weg. Brand-neue Bikes sind daher mit sogenannten Dropper-Posts also per Lenker-Remote höhenverstellbaren Sattelstützen ausgestattet. Hat dein MTB noch keine, wird es höchste Zeit diese nachzurüsten. 

MTB-Federgabel für Trail oder Enduro?

Gangschaltung

Damit du beim Mountainbiken deine Leistung auch ordentlich auf die Kette bekommst, ist natürlich die passende Gangwahl entscheidend. Dies geschiet am MTB über separate Schalthebel, die vom Lenker aus meistens über Daumen und Zeigefinger bedient werden. Blöd nur, wenn es im Bereich Schaltwerk bzw. Hinterbau nur kracht und rattert aber nichts passiert oder der Umwerfer von einem Klumpen-Schlamm umschlossen wird. Für höchste Zuverlässigkeit und eine optimale Übersetzungsbandbreite sind aktuelle MTB-Schaltungsteile und Schaltgruppen auf 1x11 oder 12 bzw. 7-Gänge (DH) am Hinterrad ausgelegt. Der Umwerfer entfällt. Dies macht die mechanisch oder für noch mehr Präzision elektrisch angesteuerte Schaltung leichter und super performant.

Bremsen

Wenn unbändige Kräfte walten, braucht es auch die passende Bremsleistung, um mit dem MTB auf dem Punkt zum Stehen zu kommen. Scheibenbremsen haben sich am Mountainbike durchgesetzt. Zur Wahl stehen kraftvolle, fein dosierbare Bremsanlagen mit bis zu vier Kolben und individuellen Anpassungsmöglichkeiten. Je nach Fahrergewicht und Einsatzgebiet kannst du dazu noch Bremsscheiben mit 140, 160, 180, 203, 220 mm wählen. Besonders an Downhill-Bikes und E-MTBs kann es meistens gar nicht genug Bremsleistung geben.

Ein MTB mit vollgefederten Hinterbau für maximalen Bodenkontakt und Komfort

Cockpit- und Sitzbereich

So wie du auf dem MTB sitzt, fährst du auch! Das Zauberwort lautet hier Ergonomie. Dabei dreht sich alles um die Kontaktpunkte zwischen Fahrer und Bike sowie deren Abstände. Die belasteten Cockpit-Bereiche werden in Sitzzone und Griffbereich eingeteilt. Ist der Sattel unbequem oder falsch eingestellt kann die Tour zu einer echten Quälerei werden. Ein Sattel mit Aussparung in der richtigen Breite, wirkt manchmal wie wahre Erlösung. Damit der Abstand zum Lenker passt, muss manchmal auch die Stütze getauscht werden. Fährst du über ein Wurzelfeld, wird trotz Federgabel und Reifen dennoch ein Teil der Energie an den Fahrer weitergegeben. Wenn jetzt die Lenkstange und die Griffe nicht gut zu dir passen, werden Muskeln und Gelenke schneller den Dienst quittieren, als dir lieb ist. Die Lenkergriffe sollten eine gute Dämpfung bieten, einem Abknicken der Handgelenke entgegenwirken und für maximale Sicherheit immer genügend Grip bieten. Ein optimal passender, breiter MTB-Lenker verbessert die Stabilität, Kurvenfahrt und Kontrolle. Allgemein ausgedrückt sollte dir deine Lenkerbreite eine bequeme (50 - 60° Oberkörperneigung) Fahrgrundposition ermöglichen. In der optimalen Grundposition sind die Arme mit nach unten zeigenden Ellbogen leicht angewinkelt und die Oberarme etwas nach außen rotiert. Dafür sind moderne MTB-Lenker ziemlich breit – 740 bis 800 mm – und mit einem Rise (Höhendifferenz: Griff und Klemmbereich) und einem Backsweep (Rückbiegung zum Fahrer) hin ausgestattet.