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Rennrad-Brillen – Für den richtigen Durchblick bei allen Lichtverhältnissen

Egal ob Training oder Wettkampf – spezielle Rennrad-Brillen sind ein Accessoire, das für die meisten Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer zur Standardausrüstung zählt. Das kommt nicht von ungefähr: Bei hohen Geschwindigkeiten mit entsprechendem Gegenwind, Wettereinflüssen, aufwirbelndem Straßenstaub oder wechselnden Lichtverhältnissen benötigen die Augen einen besonderen Schutz. Doch welche Arten von Rennrad-Brillen gibt es? Und worauf kommt es beim Kauf einer Rennrad-Brille an? Das alles erfährst du auf dieser Seite. Weiterlesen

Rennrad-Brillen – Warum eine Brille beim Rennrad fahren so wichtig ist

Wenn es ein Sinnesorgan im menschlichen Körper gibt, das in Sachen Wichtigkeit an erster Stelle steht, dann sind es die Augen. Bis zu 90 Prozent unserer Wahrnehmungen erfolgen über das Sehen. Beim Sport werden unsere Augen dabei besonders beansprucht, insbesondere beim Rennrad fahren gibt es eine Vielzahl an Herausforderungen, die unser wichtigstes Sinnesorgan meistern muss. Und hier geht es nicht nur um das helle Sonnenlicht, das bei langen Touren mit dem Rennrad besonders anstrengend für die Augen sein kann. Hohe Geschwindigkeiten von bis 100 Kilometern pro Stunde in den Abfahrten sind ebenfalls eine Herausforderung sowie ins Blickfeld fliegende Insekten, aufspritzender Straßenschmutz oder die Elemente, wenn du bei deiner Rennrad-Ausfahrt in einen Regenschauer gerätst.

Auch die UV-Strahlung ist ein Thema: Insbesondere, wenn du gerne Alpenpässe radelst, kann diese eine Rolle spielen. Schließlich steigt die UV-Belastung um bis zu 20 Prozent pro tausend Höhenmeter. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass Rennrad-Brillen längst zur Standard-Ausrüstung gehören, wenn es um das Fahrradzubehör von Rennradfahrerinnen und Rennradfahrern geht.

Brille Rennrad – Welche Arten von Rennrad-Brillen gibt es?

Doch Rennradbrille ist nicht gleich Rennradbrille. Alle bekannten Brillenfirmen führen heutzutage viele verschiedene Modelle im Angebot, die auf die jeweiligen Einsatzbereiche im Straßenradsport angepasst sind. So gibt es Rennrad-Brillen für verschiedene Einsatzzwecke, Brillen mit verschiedenen Funktionen, unterschiedlichen Scheiben sowie unterschiedlichen Rahmen- oder Passformen. Bekannte Brillenmarken wie zum Beispiel 100%, Oakley oder POC spielen hier die volle Klaviatur des Sortiments – von der rahmenlosen Highend-Brille mit photochromatischen Gläsern bis hin zur Einsteiger-Rennradbrille mit Wechselgläsern. Im Folgenden stellen wir dir die wichtigsten Arten von Rennrad-Brillen im Detail vor.

Rennrad-Brillen und ihre Rahmen-Technologien

Eine erste Unterscheidungsmöglichkeit für Rennradbrillen ist die Rahmenform. Es gibt sie mit Vollrahmen, Halbrahmen und als rahmenlose Variante. Erstere versprechen einen besseren Schutz an den Rändern und gelten allgemein als stabiler. Letztere sind dagegen empfehlenswert, wenn du nach einer Rennrad-Brille mit guter Belüftung und mit geringem Gewicht suchst. Rennradbrillen mit Halbrahmen sind ein guter Kompromiss.

Während Vollrahmenbrillen, Halbrahmenbrillen und rahmenlose Rennrad-Brillen ein Überbegriff sind, unterscheiden sich die Modelle im Hinblick auf ihre Rahmen auch im Detail. Stabilität und Leichtbau sind dabei die am meisten gefragten Features. Außerdem sollten Rennradbrillen Funktionalität, Schutz und Komfort bieten. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Brillenkonstruktion – egal ob mit oder ohne Rahmen – einen festen Sitz der Brille ermöglicht. Einige Modelle verfügen auch über sehr flexible Rahmen, die sich im Falle eines Sturzes verformen können und sich anschließend wieder in ihre Ursprungsform zurückbiegen.

Scheibentechnologien von Rennradbrillen

Eine weitere Unterscheidungsmöglichkeit für Rennrad-Brillen sind die Gläser bzw. Scheiben. Sie sind das wichtigste Bauteil einer jeden Brille, genauso verhält es sich auch beim Augenschutz zum Rennradfahren. Die meisten heutigen Rennradbrillengläser bestehen aus gehärtetem Polycarbonat. Viele Produkte verfügen dabei über polarisierte Scheiben. Diese filtern das Licht und verhindern störende Reflexionen. Somit werden Kontraste besser hervorgehoben und du hast eine bessere Sicht.

Rennrad-Brillen mit photochromatischen Gläsern

In den vergangenen Jahren hat sich eine weitere Scheiben-Technologie in der Welt der Rennrad-Brillen etabliert: selbsttönende oder sogenannte photochromatische Gläser. Diese Linsen reagieren auf UV-Licht oder auf sichtbares Licht und passen ihre Tönung je nach Einstrahlungsstärke an. Bei höherer Lichtintensität dunkeln sich die Scheiben bei diesen Gläsern automatisch ab. Sinkt die Lichtintensität werden die Scheiben wieder heller. Da dies innerhalb von wenigen Sekunden passiert, hast du so immer die ideale Tönung – ganz egal, ob du dich auf einem freien Feld oder in einem Waldstück befindest.

Rennrad-Brillen mit wechselbaren Gläsern

Während photochromatische Gläser nur im Highend-Segment anzutreffen sind, ist die günstigere Variante die Rennrad-Brille mit Wechselgläsern. Hier stehen dir mehrere Scheiben zur Verfügung, die du je nach Wetter vor oder während der Fahrt wechselst. Üblicherweise gibt es die Wechselscheiben in drei verschiedenen Farbtönen: Dunkel für sehr helle Lichtbedingungen, Orange für nebeliges und bewölktes Wetter und Klar für Fahrten im Regen.

Rennrad-Brillen mit hydrophoben Gläsern

Eine weitere Scheiben-Technologie, die häufig bei Sport-Brillen zum Einsatz kommt, sind darüber hinaus hydrophobe Gläser. Diese Linsen sind mit einer feuchtigkeitsabweisenden Nanostruktur ausgestattet. Dank dieser perlt Wasser ab und bietet dir auch im Regen freie Sicht. Praktisch: Auch Schmutz hat es auf dieser Oberflächenbeschaffenheit deutlich schwerer. Das Ergebnis ist zum einen eine sauberere Scheibe und zum anderen auch eine Scheibe, die weniger schnell beschlägt. Insbesondere Top-Modelle verfügen über einen Anti-Beschlag-Schutz.

Rennrad-Brillen mit Sehstärke

Eine Besonderheit, wenn es um die Scheiben von Rennradbrillen geht, ist die Rennradbrille mit Sehstärke. Auch hier gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, sodass du einige Modelle auf deine persönliche Sehstärke anpassen lassen kannst. Wenn du also auch im Alltag eine Brille trägst und sogar auf diese angewiesen bist, kann eine Rennradbrille mit Sehstärke die beste Wahl für dich sein.

Rennradhelme mit Visier – Rennradhelme und Rennradbrille in einem

Wenn wir über die unterschiedlichen Gläserbauweisen und -technologien sprechen, dürfen natürlich auch Rennradhelme mit Visier nicht fehlen. Insbesondere im Zeitfahren aber auch bei Triathlon-Wettkämpfen werden gerne windschnittige Helme eingesetzt, die direkt über ein eigenes Visier verfügen. Sie versprechen eine besonders gute Aerodynamik. Auch bei den Visieren kommen verschiedene Technologien wie beispielsweise photochromatische Gläser zum Einsatz. Die Funktionsweise ist dabei die gleiche wie auch bei den Radbrillen.

Die Rennrad-Sonnenbrille und ihr Design

Ein weiterer Aspekt bei Rennrad-Brillen ist das Design. Viele Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer lieben es, ihre Brille perfekt auf den Look ihres Rennradhelms und ihrer Rennradbekleidung abzustimmen. Besonders gefragt sind dabei Profi-Rennradbrillen, die von den Berufsradfahrerinnen und Berufsradfahrern im Peloton gefahren sind. Marken wie 100%, Bollé, POC, Oakley oder Rudy Project engagieren sich seit Jahren im Profiradsport und sind dementsprechend auch bei den Fans sehr populär. In Sachen Farben ist dabei sowohl bei den Gläsern als auch bei den Rahmen alles Erdenkliche möglich – von einer Brille ganz in Schwarz bis hin zu einem Modell in Neon-Farben.

Kaufberatung – Welche Rennrad-Brille ist die richtige für mich?

Du siehst: Rennrad-Brillen gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Eine konkrete Empfehlung auszusprechen, ist daher nicht einfach. Welche Rennradbrille die richtige für dich ist, hängt schließlich ganz von deinen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Wenn du eine günstige Einsteiger-Brille suchst, ist möglicherweise eine Rennrad-Sonnenbrille mit Wechselgläsern die richtige Wahl. Fährst du dagegen mehr als 5.000 Kilometer im Jahr und nimmst auch an Radmarathons teil, dann ist ein Profimodell die bessere Entscheidung. Selbstverständlich gibt es auch spezifische Modelle für Herren und Damen, bei denen verschiedene Kopfgrößen berücksichtigt werden.

Bei uns findest du in jedem Fall eine große Auswahl an Modellen von verschiedenen Herstellern, sodass du auch unterschiedliche Modelle ausprobieren kannst.

Rennrad-Brillen – Zusammenfassung

Nun weißt du alles, was du zum Thema Rennradbrillen wissen musst. Der Übersicht halber haben wir dir im Folgenden noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst. In diesem Sinne: Viel Spaß mit deiner neuen Rennradbrille!

Rennrad-Brillen schützen deine Augen nicht nur vor dem Sonnenlicht, sondern auch vor dem Fahrtwind, vor aufspritzendem Dreck, fliegenden Insekten und UV-Strahlung.
Aus diesem Grund gehören Rennrad-Sonnenbrillen zur Standardausrüstung aller Radsportlerinnen und Radsportler.
Rennrad-Brillen gibt es in unterschiedlichen Modellvarianten, die allesamt verschiedene Vor- und Nachteile haben. Grundsätzliche Unterscheidungsmerkmale sind die Rahmen-Bauweise, die Gläser-Technologie und das Brillen-Design.
Besonders populär sind bei Radsport-Fans Modelle, die auch von den Radprofis im Peloton gefahren werden.
In Sachen Design stimmen viele Radsportlerinnen und Radsportler ihre Brillen auf ihren Rennrad-Helm und ihre Rennrad-Bekleidung ab.