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Rennrad-Schnellspanner und Steckachsen – Damit dein Laufrad schnell und sicher rollt

Laufräder schnell wechseln – Schnellspanner und Steckachsen machen genau das möglich. Mit ihnen kannst du ein Laufrad mit wenigen Handgriffen und in Sekundenschnelle ein- und ausbauen. Aber was sind Schnellspanner und Steckachsen genau? Und welche Unterschiede gibt es? Auf dieser Seite erklären wir dir alles, was du zum Thema Rennrad-Schnellspanner und Steckachsen wissen musst. Weiterlesen

Die Laufräder zu wechseln gehört zu einer der regelmäßigsten Wartungstätigkeiten beim Rennrad fahren. Wenn du unterwegs eine Panne hast, musst du das Laufrad zum Wechseln des Reifens ein- und ausbauen. Wenn du den Renner im Auto transportierst, musst du Rahmen und Laufräder in den meisten Fällen separat transportieren. Und wenn du mehrere Rennrad-Laufradsätze besitzt, wirst du sowieso des Öfteren wechseln. Prinzipiell gibt es dabei zwei Systeme, die derzeit auf dem Markt verbreitet sind: Schnellspanner und Steckachsen. Erstere kommen an Rennrädern mit klassischen Felgenbremsen zum Einsatz. Zweitere sind an Rennrädern mit Scheibenbremse verbaut.

Schnellspanner Rennrad: Was sind Rennrad-Schnellspanner? Und wie funktionieren sie?

Wie der Name schon sagt, ermöglichen Rennrad-Schnellspanner das schnelle Lösen und Festziehen der Radnabe an der Gabel bzw. am Rahmen. Die Räder können so ohne den Einsatz von Werkzeug in Sekundenschnelle gewechselt werden – ein großes Plus, vor allem im Fall einer Panne oder eines Reifenwechsels unterwegs. Rennrad-Schnellspanner bestehen aus drei Teilen: einem Hebel, einer Achse und einer Mutter. Die Achse wird in die Radnabe gesteckt, wobei die Mutter anschließend auf der Kettenblattseite auf die Achse geschraubt wird. Um das Laufrad festzuziehen, wird der Hebel auf der Kettenblatt-entgegengesetzten Seite aufgeschraubt und fixiert. Um das Laufrad auszubauen, musst du lediglich den Hebel wieder öffnen. Normalerweise brauchst du für die Montage von Rennrad-Schnellspannern kein Werkzeug.

Steckachse Rennrad: Was sind Rennrad-Steckachsen? Und wie funktionieren sie?

Schnellspanner waren lange Zeit die einzige Alternative auf dem Rennrad-Markt. Mit dem Einzug der Scheibenbremsen kam mit der Steckachse aber eine weitere Option hinzu. Steckachsen sind dabei bereits aus dem Mountainbike-Bereich bekannt, wo sie seit vielen Jahren eingesetzt werden. Der Grund ist ihre höhere Stabilität. Da Scheibenbremsen wegen ihrer hohen Griffigkeit für eine gestiegene Krafteinwirkung auf die Achse sorgen, ist eine Mountainbike-Steckachse deshalb die Lösung der Wahl für alle Racer mit Disc Brakes. Selbiges gilt auch für das Rennrad.

Warum Steckachsen stabiler sind als Schnellspanner, zeigt sich beim Blick auf die Details: Denn während Schnellspanner nur wenige Millimeter dick sind, messen Steckachsen im Durchmesser bis zu 15 Millimeter. Doch damit nicht genug: Ihre besondere Bauweise sorgt für zusätzliche Sicherheit. Im Gegensatz zum Schnellspanner, der durch die Achse geschoben wird, übernimmt die Steckachse nämlich die Rolle der Achse selbst. So kann sie auch bei starker Beanspruchung nicht herausrutschen. Zudem sitzt das Laufrad aufgrund dieser Konstruktion immer perfekt im Rad, was gerade bei der filigranen Bauweise von Scheibenbremsen essenziell ist. Der Nachteil der Achse ist dagegen ihre etwas kompliziertere Handhabung: So dauert das Ein- und Ausschrauben einer Steckachse im Vergleich zum Schnellspanner etwas länger. Außerdem gibt es verschiedene Steckachsen-Standards, die die Ersatzteilbeschaffung erschweren.

Schnellspanner vs. Steckachse – Was ist besser?

Beide Systeme haben also ihre Vor- und Nachteile: Während Rennrad-Schnellspanner einfacher in der Handhabung sind, punkten Steckachsen mit ihrer höheren Stabilität. Welches System für dich das richtige ist, musst du selbst entscheiden bzw. hängt von deinem Rennrad ab. Im Folgenden haben wir eine Übersicht mit den wichtigsten Details zu Schnellspannern und Steckachsen am Rennrad erstellt:

Rennrad-Schnellspanner und Steckachsen – Zusammenfassung:

  • Schnellspanner überzeugen durch ihre einfache und zugleich schnelle Handhabung.
  • Schnellspanner sind so gut wie immer an Rennrädern mit Felgenbremsen zu finden.
  • Mit einem Schnellspanner kannst du dein Laufrad ganz ohne Werkzeug in dein Rad ein- und ausbauen.
  • Schnellspanner sind leichter als Steckachsen.
  • Steckachsen sind dagegen dicker und somit auch wesentlich robuster als Schnellspanner. Damit sind sie für höhere Belastungen ausgelegt.
  • Die Konstruktion der Steckachse sorgt dafür, dass das Laufrad immer perfekt geradeaus eingebaut ist.
  • Beim Schnellspanner kann es dagegen passieren, dass das Laufrad schief eingebaut wird.
  • Steckachsen sind so gut wie immer an Rennrädern mit Scheibenbremsen zu finden.
  • Steckachsen gibt es mit unterschiedlichen Achsstandards in Bezug auf die Durchmesser, Länge und Gewindemaße. Informiere dich deshalb genau, welche Steckachsen du für dein Rennrad benötigst.