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Rennräder für Damen – Rennmaschinen mit frauenspezifischem Design

Rennräder gibt es viele auf dem Markt, doch nur wenige Hersteller bieten explizite Frauenmodelle an. Ein Rennrad für Damen ist zwar keineswegs ein Muss, bietet allerdings einige Vorteile in Anbetracht der anatomischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Aufgrund genau dieser Unterschiede haben manche Hersteller eigene Modelle für Rennradfahrerinnen im Angebot. Im Folgenden erfährst du, worauf es bei Damen-Rennrädern ankommt und auf was du bei der Wahl deines nächsten Renners achten solltest.

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Das Damen Rennrad und seine Geschichte

Die Geschichte des Frauenradrennsports ist fast genauso alt wie des Radsports der Männer. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts nahmen Frauen an Radrennen teil, auch wenn sie sich lange mit entsprechenden Vorbehalten auseinandersetzen mussten. Denn offizielle Radrennen für Frauen gab es erst in den 1950er-Jahren. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) nahm den Frauenradsport sogar erst Ende der 1960er Jahre offiziell in sein Programm auf. Auch wenn der Männer Radsport heute noch deutlich präsenter in der Sportwelt ist, so haben Frauen inzwischen stark aufgeholt: Aktuelle Marktforschungen gehen davon aus, dass der Anteil der Frauen an der Gesamtzahl der Rennradfahrenden zwischen 25 und 30 Prozent beträgt – Tendenz steigend.

Es ist daher keine Überraschung, dass auch die Fahrradindustrie auf diese Entwicklung reagiert hat. Lange Zeit waren Frauen ausschließlich mit klassischen Rennrädern unterwegs. In den vergangenen Jahren haben allerdings immer mehr Hersteller spezifische Modelle auf den Markt gebracht, die die unterschiedlichen Bedürfnisse von Rennradfahrerinnen und Rennradfahrern in den Fokus rücken. 

Rennrad für Damen – Auf welche Eigenschaften kommt es an?

Im Schnitt sind Frauen etwas kleiner als Männer, haben tendenziell ein breiteres Becken und schmalere Schultern. Zudem ist ihr Verhältnis zwischen Oberkörperlänge und Beinlänge anders: Frauen haben im Durchschnitt einen kürzeren Oberkörper und dafür längere Beine als Männer der gleichen Körpergröße. Diese Unterschiede bewegen sich zwar nur im Zentimeter- oder Millimeter-Bereich – dennoch sorgen sie dafür, dass sich nicht jede Frau auf einem Männer-Modell mit kleinem Rahmen wohlfühlt.

Spezielle Rennräder für Frauen setzten daher zuallererst auf kleinere Rahmengrößen. Genauso verhält es sich auch bei vielen Rennrad-Marken. Wenn der Rahmen allerdings richtig auf die weibliche Anatomie angepasst ist, dann werden der im Vergleich zu den Männern kürzere Oberkörper und die längeren Beine durch ein kürzeres Oberrohr ausgeglichen. Manche Hersteller verfolgen zudem bei der Konstruktion einen anderen Satz: Aufgrund des durchschnittlich geringeren Gewichts von Frauen ist es gegebenenfalls möglich, bei einem Highend Damen Rennrad auf die ein oder andere Carbon-Lage zu verzichten und somit Rahmengewicht zu sparen.

Wesentliche Unterschiede zwischen einem Damen Rennrad und einem Herren-Modell gibt es auch bei der Auswahl der Komponenten. Aufgrund des breiteren Beckens benötigen Frauen auch einen Sattel, der auf diese anatomischen Voraussetzungen Rücksicht nimmt. Manche Frauen finden es zudem angenehmer, einen Sattel mit Aussparungen zu fahren. Dies kann dazu beitragen, die Blutzirkulation beim Sitzen zu verbessern und damit den Komfort bei langen Fahrten erhöhen. 

Auch in Sachen Fahrradlenker und Vorbau gibt es Unterschiede. Rennräder für Damen sind tendenziell mit schmaleren Lenkern ausgestattet, um der schmaleren Schulterbreite gerecht zu werden. Auch der Vorbau fällt eher kürzer aus. Der Grund: Dadurch wird der kürzeren Oberkörperlänge Rechnung getragen, außerdem sitzt du mit einem kürzeren Vorbau aufrechter.

Last but not least unterscheiden sich spezifische Rennräder für Frauen bei der Kurbel. Bei Damen Rennrädern werden eher kürzere Kurbeln – etwa mit einer Länge von 170 Millimetern – verbaut. Bei den Herren sind dagegen 172,5 Millimeter oder 175 Millimeter lange Kurbelarme üblich.

Vom Unisex-Rennrad zum Damen Rennrad mit den richtigen Komponenten

Brauchen Damen überhaupt spezielle Rennrad-Geometrien? Trotz der zahlreichen Argumente für spezifische Frauen Rennräder, wird diese Frage häufig gestellt. Da jeder Mensch anders gebaut ist, gibt es in der Tat Frauen, die auch mit Unisex-Rahmen sehr gut zurechtkommen. Hier reicht dann oftmals die Ausstattung mit Damen-spezifischen Komponenten wie dem richtigen Rennradsattel oder dem richtigen Rennradlenker aus. Entsprechende Komponenten findest du selbstverständlich in unserem Sortiment.

Welche Varianten für Damen Rennräder gibt es?

Auch wenn der Markt für Damen Rennräder noch vergleichsweise jung ist, so werden Rennräder für Damen heute fast in der gleichen Varianten-Vielfalt angeboten, wie sie bei den Herren-Modellen vorkommt. Neben klassischen Rennrädern gibt es auch für Frauen Allroad Rennräder, Gravelbikes, Endurance Bikes, Triathlonräder und Zeitfahrmaschinen. Den Unterschied zwischen den Modellen macht dabei die Ausstattung aus, weshalb wir im Folgenden vor allem auf die verschiedenen Ausstattungsmöglichkeiten eingehen wollen.

Einsteiger-Rennräder für Damen – Perfekt für deine erste Saison

Im Einstiegssegment finden sich etliche vernünftige Rennräder, die ideal für das Kennenlernen des Rennradsports geeignet sind. Wenn du also schon länger vom ersten eigenen Rennrad träumst oder den Sport erst einmal ausprobieren möchtest, ohne gleich ein halbes Vermögen zu investieren, findest du in der Preisklasse von 1000 bis 2000 Euro solide Bikes für den Start in den Rennradsport. Die Rennräder dieses Preissegments bieten dir einen robusten Aluminiumrahmen, eine Carbon Gabel, Laufräder aus Aluminium und i.R. auch schon Scheibenbremsen. 

Alles in allem überzeugen die Damenrennräder der Einstiegsklasse mit einem günstigen Preis und robusten Komponenten, die eine einfache und kostengünstige Wartung versprechen. Der Alurahmen hält auch den gelegentlichen Umfaller problemlos aus und bietet dir viel Freiheit bei der Einstellung. Angefangen bei einer bequemen Komfortposition bis hin zur sportlichen Abstimmung. In Sachen Schaltung sind an den Rädern allesamt moderne Schaltgruppen verbaut. Zudem sorgen Scheibenbremsen für eine gute Bremskraft und eine größtmögliche Sicherheit bei allen Bedingungen. Die mechanische Schaltung, und teils auch die mechanischen Bremsen, sind einfach einzustellen, Ersatzteile für die Wartung sind günstig. 

Frauen Rennräder der Mittelklasse – Für etablierte Rennradfahrerinnen

Weißt du schon genau, welche Ausstattung du an deinem Bike willst, und bist dir sicher, dass das Rennradfahren genau dein Ding ist, dann wirst du im Mittelklasse-Bereich bis 5.000 Euro mit Sicherheit fündig. Moderne Vollcarbon-Rennräder für Frauen mit hochwertiger Ausstattung verbinden Performance mit höchstem Fahrkomfort: Aerodynamische Hochprofil Carbon Laufräder mit Tubeless-Setup, eine höherklassige Schaltung und hydraulische Scheibenbremsen gehören hier zum guten Ton. Innerhalb der Preisklasse macht die Frage nach mechanischer vs. elektronischer Schaltung den größten Preisunterschied aus: Ob du dich für eine etablierte mechanische Gruppe oder eine innovative, elektronische Schaltung entscheidest, bleibt dir und deinem Geldbeutel überlassen. 

Der Aufpreis der Mittelklasse-Modelle im Vergleich zu den Einstiegsmodellen lässt sich deutlich am Gewicht und dem Fahrverhalten messen: Vollcarbon-Räder sind leichter und steifer, die Kohlefaser-Hochprofilfelgen bieten eine verbesserte Aerodynamik und die hochwertigen Schalt- und Bremskomponenten sind nicht nur leichter, sondern sorgen auch für ein präzises, direktes Schalterlebnis. 

Zum oberen Mittelklasse-Segment um die 5.000 Euro gehören auch Triathlonräder. Diese Bikes sind von A bis Z auf Aerodynamik optimiert. Mit windschnittigem Carbon Rahmen, einem integrierten Cockpit bestehend aus dem Zeitfahrlenker mit Bremshebeln und einem Zeitfahraufsatz mit Schalthebeln, bieten diese speziellen Bikes viel Leistung für ihren Preis. Die Sitzposition lässt sich am Sattel fein abstimmen und auch für die Versorgung bei langen Triathlon-Wettkämpfen ist durch das integrierte Trinksystem gesorgt. Kurzum: ein rundum auf Performance ausgelegtes Rennrad.

Damen Rennräder der Premiumklasse – Für ambitionierte Rennradfahrerinnen

Egal ob Einstiegsrenner, Mittelklasse-Bolide oder Highend-Maschine – in unserem Sortiment haben wir zahlreiche Modelle für die verschiedensten Einsatzzwecke vorrätig. Um dir bei deiner Kaufentscheidung zu helfen, haben wir dir im Folgenden noch einmal die wichtigsten Fakten zum Thema Damen Rennräder zusammengefasst.

  • Damen Rennräder sind Bikes, die in Sachen Ausstattung und/oder Rahmengeometrie speziell auf die weibliche Anatomie zugeschnitten sind.
  • Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Rennräder mit Unisex-Rahmen in kleinen Größen, die mit spezifischen Damen-Sätteln und -Lenkern bestückt sind. Es gibt allerdings auch Hersteller, die spezifische Rennradrahmen für Damen anbieten, deren Geometrie auf die weibliche Anatomie hin optimiert ist.
  • Rennräder für Damen gibt es in der gleichen Typenvielfalt wie Herren Rennräder. So gibt es neben klassischen Rennmaschinen auch Gravelbikes für Damen.
  • Welches Modell das Richtige für dich ist, hängt zuallererst vom Einsatzzweck ab. In weiteren Folge gibt es zudem große Unterschiede in Sachen Ausstattung.