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Fahrradhelme Kinder – Kleine Helme, Großer Schutz

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Und Meister wird nur, wer nicht den Kopf verliert und Helm trägt. Von den ersten Fahrten im Kindersitz über die ersten eigenen Fahrversuche auf dem Laufrad bis hin zur meisterhaften Bezwingung der Downhill-Trail-Strecke auf dem MTB: Radhelme für Kinder sind fast noch wichtiger als Helme für Erwachsene. Es gibt sie in unzähligen Variationen, Formen und Farben. Wir erklären dir, worauf du achten solltest und wie du deine Zöglinge dazu bringst, gerne einen Fahrradhelm tragen zu wollen. weiterlesen

Inhaltsverzeichnis – Kinder Fahrradhelm

Vom Kindersitz bis zum BMX – Der Radhelm gehört dazu

Fahrradhelme sind aus dem Leben nicht wegzudenken – wie die Schule, Steuern oder Schokolade. Auf Kopfverletzungen können wir gerne verzichten. Schon bevor die Kleinen ihre ersten eigenen Touren machen, sollten die Eltern einen Helm auf dem Schirm haben. Bei den Eltern auf dem Kinderfahrradsitz oder im Fahrradanhänger sollten Kinder ebenfalls gut geschützt sein, da sie genauso Teil des Straßenverkehrs sind wie die Erwachsenen, ohne aber Einfluss auf Situationen nehmen oder sich ordentlich abfangen zu können. Je nach Größe und Entwicklungsstand können die Kids schon mit 1 Jahr die frische Luft auf dem Fahrrad mitgenießen. 

Selbst ist das Kind. Das gilt schon früh und ist im Zusammenspiel mit viel Mut und Energie und wenig Angst und Erfahrung eine Kombination, vor der man den Nachwuchs manchmal schützen muss. Wenn sich abenteuerlustige und experimentierfreudige Kinder auf dem ersten Laufrad oder Kinderroller ausprobieren wollen, dann ergibt es doppelt Sinn, sie mit Helm auf die Fahrt zu schicken. 

  1. Weil das wichtige Oberstübchen somit vor punktuellen sowie schwereren Verletzungen bewahrt wird.
  2. Damit sich die Sprösslinge früh an das Tragen eines Fahrradhelms gewöhnen und ihn auch in Zukunft ganz selbstverständlich aufsetzen.

Coole Stunts kann man natürlich auch mit dem Lauflernrad oder Tretroller machen, aber so richtig Freude macht das mit dem ersten eigenen Kinderfahrrad – egal, ob auf dem City-Bike, Rennrad, BMX oder MTB. Welchen Helm du für welches Unterfangen nutzen solltest, wie du dich für das richtige Modell entscheidest und wie du die richtige Größe wählst, das erfährst du jetzt! 

Kleine Genies tragen Helm beim Radfahren

Aller Anfang ist schwer. Das gilt zwar fürs Radfahren, aber nicht unbedingt bei der Wahl des ersten Helmes. Bei kleinsten Köpfen ist die Auswahl hauptsächlich auf zwei Typen beschränkt. 

Der klassische Hartschalen-Helm zeichnet sich durch eine leichte Außenschale aus Plastik (meist Polycarbonat) mit vielen Lüftungsschlitzen und einer Hartschaum-Innenschale aus. Insektenschutzgitter halten lästige und schmerzhafte Insekten fern, ohne die Belüftung zu beeinträchtigen. 

Auch bei den jüngsten Radfahrenden immer beliebter werden die von der Dirtbikeszene inspirierten rundlicheren Skater- bzw. BMX-Helme. Diese besonders stylishen Helme werden auch von älteren Kindern und Jugendlichen gerne getragen, um sich das erste Mal im Skatepark oder in der Stadt an Tricks zu probieren. 

Selbstverständlich lassen sich die meisten Kinderhelme, wenn sie denn noch passen, auch beim Wechsel auf das Rennrad oder MTB verwenden. Wenn es der Nachwuchs jedoch ernst meint mit dem Radsport, dann solltest du ihm spezielle Rennradhelme bzw. MTB-Helme gönnen. Zumal der Kopf eh ständig expandiert. Und nichts wichtiger ist als der richtige Sitz (Mehr zu Größe und Passform erfährst du im vorletzten Abschnitt). 

Kinder-Fahrradhelme für City, Rennrad und MTB

Die große Schwester, der beste Freund oder die Mama sind mehrfach die Woche auf Asphalt oder Trails mit dem Rad unterwegs und die Nachfahren können es kaum erwarten ihnen nachzueifern? Dann dürfen die passenden Helme natürlich nicht fehlen!

Auf dem Rennrad zählen vor allem das Gewicht und die Aerodynamik. Ab einem gewissen Alter bzw. ab einem bestimmten Kopfumfang (meist ab ca. 51 cm) können die Kids Fahrradhelme für Erwachsene benutzen. Aber auch für kleinere Köpfe gibt es bereits speziell auf die Bedürfnisse angepasste Rennrad-Helme. 360-Grad-Tragesysteme, die besonders variable Einstellungen an Kinderköpfen erlauben, sowie extra weiche, dicke und wechselbare Polster bieten der Birne besonders viel Komfort, ohne zu drücken. 

Im Gelände ist das Gewicht weniger zentral. Hier gehts um maximalen Schutz. Für die Anfänge im Wald können die jungen Abenteurer getrost zu vielseitigen Hartschalen-Helmen mit abnehmbarem Visier oder stylishen BMX-Helmen greifen. Wagemutige Sprünge und Downhills mit dem Mountainbike erfordern allerdings härtere Kaliber. Heranwachsende und Jugendliche, die sich tollkühn in die Trails stürzen wollen, sollten auf Full-Face-Helme setzen. Aus dem Motorcross entlehnt, werden sie auch als Integralhelme bezeichnet und schützen deinen Nacken, dein Gesicht und dein Kinn vollumfassend vor Ästen und bei Stürzen. Damit auch alles unterhalb des Kopfes heile bleibt, lohnt es sich, spezielle Protektoren oder Schoner für Arme, Beine und Oberkörper anzuschaffen.

Sicherheit ist das A und O bei Helmen – MIPS, Prüfsiegel und Co

In Deutschland gilt nach wie vor keine Fahrrad-Helmpflicht, auch nicht für Kinder. Dafür müssen aber alle Helme in Europa vor dem Verkauf ausführlich getestet werden. Danach erhalten sie die Europanorm DIN EN 1078 (CE) als Kennzeichnung. Einige Radhelme sind noch mit weiteren Prüfsiegeln wie dem vom TÜV oder für „geprüfte Sicherheit“ (GS) ausgezeichnet. Das Wichtigste ist jedoch, dass die Fahrradhelme für Kinder das Testverfahren für die Europanorm durchlaufen haben. 

Bei verschiedenen Herstellern wirst du auf ausgefallene Technologie-Begriffe treffen. Einige, wie die In-Mold-Technologie, beschreiben eine langlebigere Verbindung zwischen der Außenschale und dem Innenschaum, während andere das originelle Einstell- oder Belüftungssystem anpreisen. Welche feinen Unterschiede für deine Söhne oder Töchter relevant sein könnten, musst du selbst entscheiden. Ein Begriff, um den du aber kaum herumkommst, ist „MIPS“. Das kreisrunde gelbe Logo repräsentiert das „Multi-directional Impact Protection System“, welches mehr Schutz bei schrägem Aufprall bieten soll. Eine beweglich aufgehängte Plastikschale im Helminneren nimmt die Rotationsbelastung auf und verteilt sich gleichmäßig auf die Fläche und verringert so das Risiko einer schwereren Kopfverletzung. 

Fahrradhelme für Kinder: Größe, Passform und Style sind entscheidend

Wie auch bei Fahrradhelmen für Damen und Helmen für Herren gilt auch bei Radhelmen für Kinder, dass der richtige Sitz darüber entscheidet, wie gut der Helm deinen Kopf schützen kann. Die ersten Fahrversuche auf dem Laufrad oder mit dem Rennrad mit Vollspeed auf rutschigen Blättern durch die Kurve – auf dem Boden der Tatsachen landet jedes Kind mal. Wenn dann überraschend der Helm einschreiten muss, dann sollte dieser auch auf dem Kopf bleiben und nicht schief hängen oder wegrutschen. 

Wie gut der Fahrradhelm passt, weißt du erst, wenn du ihn dem Kind auf den Kopf setzt, aber es gibt einige Anhaltspunkte für eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es passen könnte. In erster Linie kannst du dich an den Helmgrößen und dem korrespondierenden Kopfumfängen orientieren. Benutze ein Maßband oder ein Stück Schnur und lege es so um den Kopf, dass du die breiteste Stelle erfasst. Am besten gelingt dies, wenn du das Band über den Augenbrauen anlegst und gerade um den Schädel zum Hinterkopf führst. Die entsprechenden Messwerte in Zentimeter helfen dir dann bei der Auswahl der besten Helmgröße. 

Dabei gilt: lieber passend kaufen, als darauf zu hoffen, dass die Kindsköpfe bald hineinwachsen! Nur so kann der Helm seiner Schutzfunktion nachkommen. 

Für die Feinjustierung haben die meisten Helme ein Drehrad im Hinterkopfbereich und einen Kinngurt, der zwar fest sitzen, aber nicht einschnüren sollte. Eine Fingerbreite Platz zwischen Kinn und Gurt ist eine gute allgemeine Regel. Denn nur wenn die Kids den Helm nicht als unangenehm empfinden, werden sie ihn auch tragen wollen. 

Der absolut entscheidende Faktor bei der Wahl des Kinder-Helmes ist aber natürlich der Style. Idealerweise gibst du deiner Tochter oder deinem Sohn die Chance, sich zwischen mehreren geeigneten Modellen zu entscheiden. Lässiges Schwarz, bunte oder leuchtende Farben, fesche Muster und Designs oder beliebte Zeichentrick-, Märchen- und Comicfiguren: Bei der Auswahl finden die Kleinen bestimmt etwas, was sie immer dabeihaben und auf dem Kopf tragen wollen. 

Selbstverständlich solltest du den Helm nach einem Sturz – insbesondere, wenn der Kopf betroffen war – austauschen. Ein regelmäßiger Check auf Risse und Löcher verhindert zudem, dass der Radhelm im Ernstfall nicht die volle Schutzwirkung entfalten kann. Da die kleinen Racker aber eh viel zu schnell groß werden, erledigt sich das fast von selbst. 

Weitere Features sowie Helm-Zubehör für Kinder & Jugendliche

Schlaue Köpfe verlieren viel Wärme und Energie, auch mit Helm. Besonders bei Regen können nasse Haare und schnelles Abkühlen den Fahrspaß zunichtemachen. Damit das nicht passiert, gibt es praktische Helm-Cover bzw. Regenüberzüge, die du über den Helm ziehen kannst. Für darunter gibt es passende Mützen für extra Wärme. 

Kleinere Kinder können im Stadtverkehr besonders leicht übersehen werden. Einige Kinderhelme sind bereits mit reflektierenden Details versehen, um das Risiko zu minimieren. Für zusätzliche Sicherheit kannst du viele Helme mit speziellen Helmlichtern aufrüsten. Bei der Gesundheit sollte man keine Abstriche machen. Und für die Familie ist das Beste gerade gut genug.