Cyclocross & Gravel Bikes, Reifen, Parts & Zubehör Cyclocross & Gravel Bikes, Reifen, Parts & Zubehör Cyclocross & Gravel Bikes, Reifen, Parts & Zubehör
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Saison
  • Alle
  • Frühjahr/Sommer (14)
  • Herbst/Winter (15)
  • Ganzjährig (4)
Preis
Material
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Let's get dirty! 🍂🚲🍂 Cyclocross & Gravel Bikes, Reifen, Parts & Zubehör

Die Blätter fallen, es wird kälter, regnerischer, die Trails schlammig. Und während ein Teil der Biker das Rad in den verdienten Winterschlaf schickt, der andere seinem Bike für die Heimtrainersaison die Rollenreifen aufspannt, fängt ein ganz anderer Teil gerade unter diesen ungemütlichen Bedingungen an, ein ganz bestimmtes Rad fit zu machen: den Cyclocrosser. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Rennrad, hat das Potential, es im Gelände richtig krachen zu lassen. Hast du Lust mal wieder richtig im Dreck zu spielen? Dann lass auch du dich vom Cyclocross-Fieber infizieren. » Weiterlesen

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Cyclocross – was ist das überhaupt?

Wenn die Straßen im Winter unbefahrbar werden, kannst du mit einem Cyclocrosser einfach auf unbefestigtes Terrain wechseln. Das Rennrad im Gewand eines Geländefahrrads mit breiterer Stollenbereifung macht es möglich.
Seinen Ursprung hat Cyclocross, auch Querfeldein, Radcross, Radquer oder abgekürzt CX genannt, zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Frankreich, wo Straßenradfahrer vor Saisonbeginn trainierten und zur Förderung von Leistung und Kondition auch auf Stein- und Wurzelwege auswichen. Die positiven Auswirkungen dieser konditionell und technisch anspruchsvollen Belastung auf die Performance auf dem Rennrad machte sich bewährt. Der Sport breitete sich schnell von Frankreich aus nach Spanien, Italien, in die Schweiz, nach Luxemburg und vor allem nach Belgien aus. 
Cyclocross-Rennen zeichnen sich durch relativ kurze Rundkurse mit maximal einer Stunde Fahrzeit aus, gespickt mit extrem steilen Anstiegen und Abfahrten sowie Hindernissen, bei denen das Rad auch mal geschultert und getragen wird. Gefahren wird auf Waldboden, Sand, Schotter, Wiese und auch gern im Schlamm.

Was zeichnet ein Cyclocross Bike aus und inwiefern unterscheidet es sich von einem klassischen Rennrad?

Die Verwandtschaft zum klassischen Rennrad lässt sich beim Cyclocross Bike nicht leugnen: der Rennlenker, die verhältnismäßig schmale 28 Zoll-Bereifung sowie die Geometrie und damit rennorientierte Sitzposition. Cyclocrossbikes sind konzeptionell sportliche Wettkampfbikes mit einem hohen Fokus auf niedrigem Gewicht. Genauer betrachtet gibt es jedoch ein paar feine Unterschiede zwischen einem reinrassigen Cyclocrosser und dem typischen Rennrad:

  • Reifen: Im Gelände braucht ein Cyclocrosser gut profilierte Stollenreifen. Die durch die UCI für offizielle Cyclocross-Rennen freigegebene Reifenbreite beträgt maximal 33 mm. Für Hobbyfahrer sind durchaus bis ca. 35 mm drin. Für die breiteren Reifen bieten sowohl Gabel als auch der Rahmenhinterbau deutlich mehr Reifenfreiheit als ein echtes Rennrad.
  • Bremsen: Ursprünglich waren Cyclocross-Räder mit im Vergleich zu engen Rennradbremszangen offener gestalteten Cantilever-Bremsen ausgestattet – diese setzen sich im schlammigen Gelände deutlich weniger mit Schmutz und Schlamm zu. Auch an günstigeren Einstiegsrädern sind diese heute noch zu finden. Besser bewährt in puncto Bremsleistung auch unter widrigen Bedingungen und an den meisten aktuellen Modellen vorzufinden sind mittlerweile Scheibenbremsen, sowohl mechanischer als auch hydraulischer Bauart.
  • Übersetzung: Für schnelle Antritte und steile Passagen im Gelände fährt ein Cyclocrosser in der Regel mit einer 2-fach-Kurbel mit einer Abstufung von 46/36, 44/34, 42/32 Zähnen. Des Weiteren setzt sich aus dem Mountainbike-Bereich kommend auch im Cyclocross langsam die 1-fach-Kurbel durch, die auf den Umwerfer vorne verzichtet und mit einer 11-oder mittlerweile sogar 12-fach Kassette für hinten kombiniert wird.
  • Rahmengeometrie: Als Wettkampfrad bietet ein Cyclocrossbike in der Regel eine eher sportlich kompakte Sitzposition. Dafür sorgen ein kürzeres Ober- und ein kürzeres Steuerrohr. Durch den flacheren Lenkwinkel hast du mehr Kontrolle bei steilen Abfahrten und ein höher gelegtes Tretlager bietet mehr Bodenfreiheit in unwegsamem Gelände.

Und was ist nun eigentlich ein Gravelbike?

Eine im Vergleich zu Cyclocross sehr junge Erscheinung auf dem Bike Markt sind sogenannte Gravelbikes. Auf den ersten Blick scheint es auch hier sehr viele Ähnlichkeiten zu geben, jedoch sind die Einsatzzwecke grundverschieden. Allerdings wurden Cyclocross Fahrräder aufgrund ihrer erhöhten Vielseitigkeit von vielen Fahrern schon länger als sportliche Alltagsräder „zweckentfremdet“. Die Möglichkeit breitere Reifen zu verwenden und in vielen Fällen sogar Schutzbleche und Gepäckträger montieren zu können, machten sie ideal fürs Reisen oder Pendeln. 
Aus den USA schwappte nun in den vergangenen Jahren das Thema der Gravelbikes zu uns und etabliert sich momentan als neuer Trend. Was verbirgt sich dahinter? Da das Fahren und Trainieren auf Asphalt in den USA deutlich gefährlicher ist, als z. B. in Europa, weichen Rennradfahrer vielmals auf sogenannte Gravel Roads, also Schotterstraßen aus. Diese erfordern eine breitere und gröbere Bereifung. Die aggressive Geometrie der Cyclocrossbikes war nicht geeignet für langandauerndes Ausdauertraining und komfortorientierte Rennräder nahmen nur Reifen bis ca. 28 mm auf. Also war die Bühne frei für Gravelbikes mit sehr komfortabler Sitzposition und viel Platz für Reifen bis über 40 mm. In diesem Bereich kommen auch nicht selten 650B Laufräder zum Einsatz welche eine breitere Bereifung erlauben und damit noch mehr Dämpfung und Komfort bieten. Gravelbikes werden sehr gerne für Bikepackingtouren, Radreisen oder auch fürs Pendeln genutzt und verfügen oftmals über clever durchdachte Lösungen zur Montage von Gepäck, wie zusätzliche Ösen zur Montage von Flaschen- oder Gepäckhaltern an Unterrohr oder Gabel.